visus-vision

VISUS-Film

2019 (c) Visus-Vision UG

Rembrandt Jakob segnet Ephraim und Manasse

 

Rembrandts Gemälde „Der Jakobssegen“, wie es meist genannt wird,  zeigt den Künstler auf dem Höhepunkt seines Schaffens als Historienmaler.

 

Die biblische Geschichte ist schnell erzählt: Jakob, der auf seiner geistlichen Reise zum Israel wird merkt, dass es auf das Ende zugeht und bittet seinen Sohn Joseph zu sich, damit er die beiden Enkel segnen könne. Im 1. Buch Moses, Kapitel 48 steht geschrieben:

„Israels Augen waren vor Alter schwer geworden, und er konnte nicht mehr recht sehen.

Joseph nahm beide, Ephraim an seine Rechte, und Manasse an seine Linke, zur Rechten Israels, und führte sie zu ihm hin. Israel streckte seine Rechte aus und legte sie Ephraim auf den Kopf, obwohl er der jüngere war, seine Linke aber legte er Manasse auf den Kopf, wobei er seine Hände mit Überlegungen führte.“  Joseph, dem dies nicht gefiel, „unterfaßte die Hand seines Vaters, um sie von Ephraims Kopf auf den Kopf Manasses hinüberzuziehen, und sagte zu seinem Vater: ‚Nicht so, Vater, sondern der ist der Erstgeborene; leg deine Rechte ihm auf den Kopf!‘ Aber sein Vater wollte nicht. ‚Ich weiß, mein Sohn, ich weiß‘, sagte er, ‚auch er wird zu einem Volk, auch er wird groß sein; aber sein jüngerer Bruder wird größer sein als er, und seine Nachkommen werden zu einer Fülle von Völkern‘ So setzte Israel Ephraim vor Manasse.“

 

Entgegen der herkömmlichen Darstellung der Szene, die auf den Konflikt zwischen Vater und Sohn abzielt, legt Rembrandt den Schwerpunkt auf das Versöhnliche. Thema ist demnach weniger eine Rangordnung von Judentum und Christentum, sondern vielmehr deren gemeinsame Geschichte. Gerade im Amsterdam des 17. Jahrhunderts gab es besonders enge Verbindungen zwischen jüdischen und christlichen Gelehrten. Eine herausragende Gestalt ist z.B. Manasse ben Israel, der in unmittelbarer Nähe zu Rembrandt wohnte. Er versuchte mit seinen Schriften einen Ausgleich zwischen Juden und Christen. In diesem geistigen Umfeld ist auch die Entstehung des „Jakobssegens“ zu vermuten, ohne dass bisher irgendwelche Quellen aufgetaucht wären...

2018 (c) Visus-Vision UG

Diatoms

 

Since more than 200 million years, tiny architects have been working in the oceans.  They are unicellular plants with astonishing abilities. They use silicates to create filigree sheaths in which they live. The size of their dwellings is equivalent to about 1/5 of the thickness of a human hair. They form an indispensable part of the food chains in the oceans. And they produce 20% of the oxygen in our breathing air.

 

This Visus movie shows the architectural masterpieces produced by tiny creatures in the microcosm of the oceans.

 

Both, environmental pollution and climate change are increasingly worsening their living conditions!

 

Please help protect the threatened food chains in the oceans:

Draw attention to diatoms. Share the video with your friends. Or download the movie to your computer and show it to as many people as possible.

 

Creative Commons License:

- Attribution

- NonCommercial

- NoDerivs

 

2016 (c) Visus-Vision UG

documenta 1955

the 1st documenta

a VISUS-Film from the series,

the movie that has never been filmed

 

In 1955 Arnold Bode, a Professor of Art and a designer, made his dream come true: an exhibition according to European Art Development in the twentieth century.

 

The place to make it happen was a rebuild and renovated World War II ruin: the Museum Friedericianum located at the Friedrichsplatz. Together with Werner Haftmann, a very popular art historian, Bode prepared and was to lay the foundations for the most important exhibition worldwide according to contemporary art for the very first time...

(extract of the comment by Dr.Harald Kimpel)

 

Until today no film about this famous exhibition is existing. Visus-Vision UG realized the film based on historical photographs researched at the documenta Archiv, Kassel and the German documentation center for art history – Bildarchiv Foto Marburg.

Every single scene was implemented by using our own innovative software-system VISUS.

 

 The DVD documenta 1955 is available

  •            bookstores, ISBN 978-3-932862-11-3
  •            by Visus-Vision UG :

                           E-Mail :  dvd@visus-vision.de,

                           Fax:        0049-561-86190444

  •             HNA - shops

 

price: 23,80 ‎€              PAL-DVD , 70 min. german, english

 

2013 (c) Visus-Vision UG

Vorhang auf ...

... für das Preußische Staatstheater in Kassel, das im zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde und von dem nur einige Fotografien erhalten geblieben sind.

 

Unser Film beginnt auf dem Friedrichsplatz,  Anfang der 1930er Jahre, mit einem Blick vom noch heute existierenden Portikus des alten Residenzschlosses (jetzt Seiteneingang des Modehauses Sinn Leffers), zunächst geheimnisvoll von dessen Säulen verstellt,auf das alte Theater, von dem zunächst nur Teile fragmentarisch zu sehen sind.

Verschiedene Perspektiven vom Friedrichsplatz auf das Theater leiten zu einem Aue- Rundgang über. Wie Spaziergänger in den 30er Jahren, die in der Aue flanieren, sieht man das Theater aus verschiedenen Blickwinkeln. Aus der Ferne ertönen zu den Geräuschen des Parks Ausschnitte aus Originalaufnahmen bekannter Opernarien, so als höre man Proben im nicht weit entfernten Theater durch ein offen stehendes Fenster. Der Rundgang endet auf dem Friedrichsplatz.

 

Es folgt ein Theaterbesuch mit Ausschnitten aus Abendvorstellungen:

- Schillers Wallenstein (1.+3. Teil),

- Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart u.v.a..

Der Abendvorstellung schließt sich ein Rundgang durch Eingangshalle, den Foyers und dem Zuschauerraum an. Hier präsentiert sich das Gebäude noch einmal in seiner gesamten, für immer verlorenen inneren Pracht. Anschließend verlassen wir das Theater, spazieren über die Schöne Aussicht auf den Friedrichsplatz mit seiner angrenzenden Geschäftsmeile Obere Königstrasse.

 

Am anderen Ende des Friedrichsplatzes, dort wo heute der breit ausgebaute Steinweg zwischen Fridericianum und Ottoneum verläuft, stand die alte Elisabethkirche Kassels, mit dem markanten, von Jerome, dem Bruder Napoleons, geschenkten grünen Glockenturm. Wir konnten einige alte aber dennoch hochauflösende Aufnahmen von der Elisabethkirche vollständig restaurieren, so dass eindrucksvolle Szenen von ihrem von Licht durchfluteten Inneren gelangen.

 

Wir schließen einen Besuch im alten Residenzschloss an. Wir gehen die breite Treppe hinauf in den ersten Stock und durchschreiten eine Reihe prunkvoll eingerichteter und Räume.

 

Das Ende unseres Films führt uns in das Fridericianum, das in den 30er Jahren eine Bibliothek war. Unser Film endet im großen Lesesaal im ersten Stock, dessen Fensterfront zum Friedrichsplatz hinaus geht.

 

 41 Min.

 Preis: 11,90 ‎€

 ISBN: 978-3-932862-10-6

 

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