visus-vision

2016 (c) Visus-Vision UG

2013 (c) Visus-Vision UG

VISUS-Film

Die erste documenta

als VISUS-Film aus der Serie "der Film, der nie gedreht wurde"

 

1955 verwirklicht der Kasseler Kunstprofessor und Gestalter Arnold Bode seinen großen Traum:eine Übersichtsausstellung zur europäischen Kunstentwicklung im 20. Jahrhundert.

 

Schauplatz ist die provisorisch instandgesetzte Weltkriegsruine des Museums Fridericianum am Friedrichsplatz. Zusammen mit dem prominenten Kunsthistoriker Werner Haftmann legt Bode hier das Fundament für die weltweit wichtigste Ausstellungsreihe zur Gegenwartskunst, der ersten documenta ...

(Auszug aus dem Filmkommentar von Dr. Harald Kimpel)

 

Bisher existierten keine Filmaufnahmen von dieser Ausstellung. Die Visus-Vision UG erstellte auf der Basis historischer Fotografien des documenta Archivs und des Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg – die vorliegende Filmdokumentation. Die Realisierung der einzelnen Filmszenen erfolgte mit dem innovativen selbst entwickeltem Softwarewerkzeug VISUS.

 

70 Min.

 Preis: 23 ‎€

ISBN:   978-3-932862-11-3

 

 Bestellung:

 Visus-Vision UG:

 

 

Vorhang auf ...

... für das Preußische Staatstheater in Kassel, das im zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde und von dem nur einige Fotografien erhalten geblieben sind.

 

Unser Film beginnt auf dem Friedrichsplatz,  Anfang der 1930er Jahre, mit einem Blick vom noch heute existierenden Portikus des alten Residenzschlosses (jetzt Seiteneingang des Modehauses Sinn Leffers), zunächst geheimnisvoll von dessen Säulen verstellt,auf das alte Theater, von dem zunächst nur Teile fragmentarisch zu sehen sind.

Verschiedene Perspektiven vom Friedrichsplatz auf das Theater leiten zu einem Aue- Rundgang über. Wie Spaziergänger in den 30er Jahren, die in der Aue flanieren, sieht man das Theater aus verschiedenen Blickwinkeln. Aus der Ferne ertönen zu den Geräuschen des Parks Ausschnitte aus Originalaufnahmen bekannter Opernarien, so als höre man Proben im nicht weit entfernten Theater durch ein offen stehendes Fenster. Der Rundgang endet auf dem Friedrichsplatz.

 

Es folgt ein Theaterbesuch mit Ausschnitten aus Abendvorstellungen:

- Schillers Wallenstein (1.+3. Teil),

- Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart u.v.a..

Der Abendvorstellung schließt sich ein Rundgang durch Eingangshalle, den Foyers und dem Zuschauerraum an. Hier präsentiert sich das Gebäude noch einmal in seiner gesamten, für immer verlorenen inneren Pracht. Anschließend verlassen wir das Theater, spazieren über die Schöne Aussicht auf den Friedrichsplatz mit seiner angrenzenden Geschäftsmeile Obere Königstrasse.

 

Am anderen Ende des Friedrichsplatzes, dort wo heute der breit ausgebaute Steinweg zwischen Fridericianum und Ottoneum verläuft, stand die alte Elisabethkirche Kassels, mit dem markanten, von Jerome, dem Bruder Napoleons, geschenkten grünen Glockenturm. Wir konnten einige alte aber dennoch hochauflösende Aufnahmen von der Elisabethkirche vollständig restaurieren, so dass eindrucksvolle Szenen von ihrem von Licht durchfluteten Inneren gelangen.

 

Wir schließen einen Besuch im alten Residenzschloss an. Wir gehen die breite Treppe hinauf in den ersten Stock und durchschreiten eine Reihe prunkvoll eingerichteter und Räume.

 

Das Ende unseres Films führt uns in das Fridericianum, das in den 30er Jahren eine Bibliothek war. Unser Film endet im großen Lesesaal im ersten Stock, dessen Fensterfront zum Friedrichsplatz hinaus geht.

 

 41 Min.

 Preis: 11,90 ‎€

 ISBN: 978-3-932862-10-6

 

 Bestellung:

 Visus-Vision UG: